Energieeffiziente Bauweise - als Niedrigenergie- oder Passivhaus
Zu einem guten Leben im neuen Zuhause gehört auch grundlegende Information zum Thema Energie, Energie Sparen, Energieausweis und vieles mehr. VARIO-HAUS verfolgt seit Jahren konsequent das Konzept, Häuser im Einklang mit den Forderungen des Klima- und Umweltschutzes und mit möglichst geringem Energiebedarf zu planen und zu bauen.
VARIO-HAUS Passivhaus und aktives Passivhaus
Als Unterstreichung der Innovationsfähigkeit des Unternehmens sei das erste Fertighaus als Passivhaus, VARIO-HAUS del Sole , aus dem Jahr 2000 erwähnt aber auch auf das VARIO-HAUS Solair mit gebäudeintegrierter Photovoltaik im Jahr 2010 wird hingewiesen.
Jetzt präsentiert VARIO-HAUS das neue VARIO-HAUS VISION - das aktive Passivhaus. Ein Haus mit einer Photovoltaikanlage am Dach, die jährlich rund 4.500 Kilowattstunden Strom produziert. Rund zwei Drittel werden für den Eigenbedarf einer vierköpfigen Familie benötigt, das restliche Drittel kann für eine Strom-Tankstelle zum Beispiel für ein Elektrofahrrad verwendet oder mit Vergütung in das Stromnetz eingespeist werden.
Der Heizwärmebedarf als Thema der Zukunft
Der Heizwärmebedarf von Wohnhäusern ist das Schlagwort der letzten Jahre und das Thema der Zukunft im Bezug auf Klima-, Umweltschutz und Kosteneinsparung. Derzeit gibt es in Österreich sehr große Schwankungsbreiten, die auf den unterschiedlichsten Mindestanforderungen der einzelnen Bauordnungen und Wohnbauförderungen beruhen.
Das Standardhaus, ein Wohnhaus nach den Mindestanforderungen des österreichischen Instituts für Bautechnik (OIB), erreicht eine Energiekennzahl von höchstens 66,5 kWh/m² und Jahr in Abhängigkeit des Oberflächen-Volumenverhältnisses. Dies entspricht einem Heizölverbrauch von sechs bis sieben Liter pro m2 und Jahr. Geht man von den Wohnbauförderungsstellen aus, müssen die Mindestanforderungen, um überhaupt eine Förderung oder eine erhöhte Förderung zu erhalten, weit unterschritten werden. Der Nachweis muss über den Energieausweis (berechnet nach OIB Richtlinie 06) erbracht werden. Die im Energieausweis ermittelte Energiekennzahl entspricht in etwa dem Heizwärmebedarf des Wohnhauses und gibt an, wie viel Heizwärme das Wohnhaus im Jahr unter genormten Bedingungen benötigt.
Die Energiekennzahl eines Gebäudes ist genauso aussagekräftig wie der Durchschnittsverbrauch (Liter pro 100 km) eines Kraftfahrzeuges. Einflüsse auf die Berechnung haben die Geometrie des Hauses, Glasflächen, eine optimale Ausrichtung und die klimatischen Bedingungen des Grundstücks.
Die Verbrauchstypen der Häuser nach dem Heizwärmebedarf
In Österreich weisen die Verbrauchstypen bei Wohnhäusern sehr große Unterschiede bei den Energiekennzahlen auf. Ein Altbau benötigt über 15 Mal soviel Energie wie ein Passivhaus und sollte energietechnisch so gut als möglich saniert werden. Das Standardhaus stellt die Mindestanforderung an die Wärmedämmung dar. Das Niveau der Wärmedämmung beim Energiesparhaus repräsentiert die Anforderungen nach den österreichischen (energiebezogenen) Wohnbauförderungen (je nach Bundesland).
Das Niedrigenergiehaus ist der anzustrebende Standard für hochkomfortable und schadstoffarme Häuser, sogenannte 3-Liter-Häuser (bezeichnet den Energieverbrauch mit 3 Liter Heizöl pro m2 und Jahr). Das Passivhaus ist der Standard unseres Jahrtausends. Der Energiebedarf beträgt – durch hervorragende Wärmedämmung und eine intelligente Haustechnik mit Wärmerückgewinnung – nur noch ca. 15 Prozent im Vergleich zu den Standardhäusern laut Bauordnung.

