Tipps für draußen: Garten und Balkon

Alles rund ums Pflanzen, Plantschen und Genießen.
 
Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühling angenehme Temperaturen bringen, zieht es uns ganz magisch nach draußen.
 
Und was ist da schöner, als im eigenen Garten oder auf der Terrasse die frische Luft zu genießen. Und damit Ihnen dieser Teil Ihres Zuhauses genauso viel Spaß macht, wie der Rest, finden Sie hier einige Anregungen.
 
Welcher Rasen passt zu mir ?
 
Am Anfang war das Nichts. So, oder so ähnlich fühlt sich wahrscheinlich jeder frischgebackene Gartenbesitzer. Wo in den Träumen und Vorstellungen saftiges Grün zum Verweilen einlädt, erstreckt sich eine braune Erdwüste. So, und nun stellt sich die Frage, wie und vor allem womit verwandelt man diese Wüste in den Rasen seiner Träume?
 
Um diese Entscheidung zu treffen, sollte man sich darüber im Klaren sein, was im Garten zukünftig passieren soll. Wird es ein Spielplatz für die Kinder oder ein Kleinod gärtnerischer Kunst.

Hier finden Sie eine Auflistung der gängigsten Typen und wofür diese geeignet sind:

Der Zierrasen
Schön aber auch ganz schön empfindlich. Hoher Pflegeaufwand und geringste Belastbarkeit. Vergleichbar mit einem italienischen Supersportwagen der 70er – sieht verdammt gut aus, geht aber auch leicht kaputt.
 

Der Gebrauchsrasen
Der Klassiker für Hausgärten. Sieht gut aus, ist aber gleichzeitig belastbar und widerstandsfähig – auch gegen Austrocknung, was in den Sommermonaten wichtig ist. Eher geringer Pflegeaufwand. Ideal für Familien mit Kindern.
 

Der Strapazierrasen
Hält einiges aus, will aber auch gut behandelt werden. Die erste Wahl für Liegewiesen, Sport- und Stellplätze. Sofern die örtliche Fußballmannschaft nicht regelmäßig in Ihrem Garten trainiert für Privathaushalte eher ungeeignet.
 

Der Kräuterrasen
Eine Mischung aus Rasen und Blumenwiese. Nicht für pedantische Unkrautzupfer geeignet, weil sich in dem bunten Gemisch alle möglichen und unmöglichen Pflänzchen tummeln.
Macht wenig Arbeit und vielleicht deshalb auch so große Freude.
 

Frühjahrs- oder Herbstpflanzung, das ist hier die Frage.
 
Die klassischen Pflanzzeiten sind der Frühling und der Herbst. Der Vorteil der Herbstpflanzung liegt darin, dass die Keimlinge schon bis zum Winter Zeit hatten, Wurzeln auszubilden und im Frühling somit einen Entwicklungsvorsprung haben.
Doch Achtung: nicht jede Pflanze bzw. jeder Keimling ist zum Überwintern im Freien geeignet. Falls Sie sich nicht sicher sind, erkundigen Sie sich am besten im Fachhandel, ob und wie ihre gerade gekaufte Pflanze über den Winter kommt. Ein Paradebeispiel der Herbstpflanzung sind Rosen.
 
Die Frühjahrspflanzung hat zwei Vorteile:
 

  1. die gerade gesetzte Pracht verschwindet nicht kurz darauf für die nächsten Monate unter einer Schneedecke.
  2. die Pflanzen haben genügend Zeit, um zu sprießen und zu wachsen, um dann gut auf den Winter vorbereitet zu sein.

 
Vor allem bei immergrünen Pflanzen ist eine Frühjahrspflanzung zu empfehlen, da diese auch während des Winters assimilieren und Wasser verbrauchen.
 
Die Sommerpflanzung
 
Natürlich gibt’s auch Pflanzen, die bei den Pflanzzeiten aus der Reihe tanzen. Diese Pflanzen wollen nämlich erst nach den Eisheiligen im Freien gepflanzt werden. Unter diese Frost-Hasser fällt zum Beispiel die Geranie.

Sicher ist sicher
 
Für Kinder ist der Garten ein Paradies. Doch auch im Paradies gibt es Gefahrenquellen, die von Kindern oft falsch eingeschätzt oder gar nicht bemerkt werden.
 
Pool, Schwimmteich und Biotop
Wasser zieht Kinder magisch an. Leider birgt Wasser aber auch die größte Gefahrenquelle für die Kleinsten. Und dabei muss es sich nicht einmal um einen Swimming Pool handeln. Für Kleinkinder sind auch schon wenige Zentimeter tiefe Teiche eine echte Gefahr.
Deshalb gilt: alle Teiche, Pools und Biotope müssen durch einen Zaun mit einer versperrbaren Türe gesichert werden. Auch Regentonnen sollten mit einem Gitter als Sicherung abgedeckt werden.
 
Giftige Pflanzen
Kinder wollen ihre Umgebung entdecken. Dazu gehört auch, dass Pflanzen, die nett aussehen gern mal gekostet werden. Ob diese Pflanzen im Endeffekt genießbar sind, ist den Kleinen dabei herzlich egal. Deshalb dürfen in einem Garten, in dem sich kleine Kinder aufhalten, nur ungiftige Pflanzen vorhanden sein.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine Ihrer Pflanzen giftig ist, können Sie sich hier nähere Informationen holen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_giftiger_Pflanzen
 
Gartengeräte
Sie sehen super aus, machen Lärm und riechen interessant. Kein Wunder, dass Kinder Gartengeräte einfach toll finden. Und gerade deshalb muss man sie vor ihnen in Sicherheit bringen – und natürlich umgekehrt. Rasenmäher, Heckenschere und Säge gehören versperrt aufbewahrt.
Aber natürlich nur so lang, bis die Kinder groß genug sind um Mama und Papa die Gartenarbeit abzunehmen …
 
Auf Unkrautvernichter und Insektenschutzmittel sollte man nicht nur zum Wohl der Kinder verzichten, denn wer will schon inmitten einer Giftwolke frühstücken.
 
Spielsachen
Obwohl prinzipiell kindersicher produziert, müssen auch Schaukel, Rutsche und Wippe regelmäßig gewartet werden, um kindersicher zu bleiben. Regen, Frost und Schnee können ihnen arg zusetzen und zu Verschleißerscheinungen führen. Deshalb ist gerade nach der Winterpause ein Sicherheitscheck notwendig.
 

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